Die Geschichte beginnt 2002. Zwei Inhaber, Rostislav und Radko, betrachteten das Trockenfleisch in den tschechischen Supermarktregalen und fanden es schlicht nicht gut genug. Also bezogen sie Rindfleisch von einem einzigen Hof in Mähren, pökelten es mit Mineralsalz aus dem Toten Meer, weil das lokale Salz zu scharf war, und trockneten es langsam, so wie ihr Großvater es ihnen beigebracht hatte.
Die erste Charge war in einer Woche ausverkauft. Die zweite in drei Tagen. Ende 2002 zog Indiana aus der Werkstatt in eine kleine Produktionsstätte — dasselbe Gebäude, zweimal erweitert, in dem noch heute jedes Stück Jerky entsteht.
„Wir machen Jerky nicht für jeden. Wir machen es für die, die tatsächlich die Rückseite der Packung lesen.“
Dreiundzwanzig Jahre später ist das Rezept unverändert. Das Salz kommt noch immer aus dem Toten Meer. Das Fleisch stammt weiterhin aus der EU und ist geprüft, von einer Handvoll Höfe, die wir beim Namen kennen. Die Trocknungszeit wird nach wie vor in Stunden gemessen, nicht in Minuten. Und jede Charge verlässt das Gebäude erst nach denselben zwei Prüfungen wie seit 1999 — Feuchtigkeitsgehalt und eine Verkostung durch jemanden, dessen Nachname auf einer Gehaltsabrechnung steht.
Das Sortiment ist gewachsen — heute sechzehn Produkte, vom ursprünglichen Rind über wild gefangenen Pazifik-Thunfisch mit 73 % Protein bis zur pflanzlichen Version, die wir vor vier Jahren entwickelten, nachdem ein sturer veganer Kollege nicht lockerließ. Doch die Philosophie hat sich keinen Zentimeter bewegt. Echtes Fleisch. Echtes Protein. Echter Biss. Nichts, was nicht hineingehört.
